Ein halbwegs gutes Wochenende für den Laupheimer Tischtennissport

Die erste Herrenmannschaft verliert gegen den Tabellenführer aber die Herren II, III und IV gewinnen jeweils

Durch ein 7:7-Unentschieden im Heimspiel gegen den direkten Aufstiegskonkurrenten Erlenmoos konnten die Laupheimer Landesligaspielerinnen einen Rückschlag noch gerade so vermeiden, denn nervenstarke Abschlussspiele von Sylvia Porter, Gudrun Wentsch und insbesondere Stefanie Mayer (drei Einzelsiege) machten einen 4:7-Rückstand noch wett. In dieser Liga haben noch vier Mannschaften gute Aufstiegschancen, es bleibt wohl spannend bis zum letzten Spieltag.

Für die erste Herrenmannschaft in der Bezirksliga Gruppe 8 ist die Situation genau andersherum. Theoretisch können noch vier Mannschaften absteigen oder in die Relegation gehen und Laupheim ist, bedingt auch durch die zu erwartende 2:9-Niederlage gegen den Tabellenzweiten Wangen, eine dieser vier Teams. Ob ein Aufbäumen – wie in den beiden Vorjahren in der Relegation – auch dieses Jahr stattfinden kann, ist denkbar, aber eben nicht sicher. Durch den dreifachen Ersatz kann der Spielverlauf nicht auf die abschließenden drei Partien übertragen werden, obwohl gerade die „Ersatzspieler“ Rainer Keller und Thomas Nichter die beiden einzigen Punkte sicherstellten.

Grund zur Freude gab es hingegen in der Kreisliga für die zweite Herrenmannschaft, die ihr wichtiges Auswärtsspiel in Äpfingen mit 9:7 gewinnen konnte. Auch hier waren wieder Thomas Nichter und Rainer Keller die Sieggaranten (jeweils zwei Einzelsiege und ein bzw. zwei Siege im Doppel). Gerade die drei Erfolge in den Doppeln (inclusive dem Abschlussdoppel) machten dieses Mal den Unterschied und lassen so diese Mannschaft weiter vom Aufstieg in die Bezirksklasse träumen, denn der einzige diesbezügliche Mitkonkurrent Ochsenhausen liegt nach wie vor einen Punkt zurück.

Gleich zweifachen Grund zur Freude hatte die dritte Herrenmannschaft in der Kreisklasse B, denn sie gewann nicht nur ihr Heimspiel gegen Laubach III mit 9:4, sondern profitiert auch vom überraschenden 9:7-Auswärtssieg der Schwestermannschaft Laupheim IV in der gleichen Liga gegen den Aufstiegs-Mitkonkurrenten Steinhausen-Rottum. Als Tabellenzweiter liegt Laupheim III nun mit drei Punkten und dem klar besseren Spielverhältnis vor der Dritten von Steinhausen-Rottum (Laupheim IV belegt einem guten Mittelplatz). Neben den beiden erwartbaren Siegen von Albert Rukaj hat sich besonders noch Albrecht Weida mit seinen zwei Einzelsiegen hervorgetan, ähnlich wie Erika Zinn in der Laupheimer Dritten (hier blieben auch noch Frank Seiler und Viktor Zinn ohne Niederlage).

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