Gleich zwei Bezirksmeistertitel gingen am vergangenem Wochenende an die Jugendvolleyballer des TSV Laupheim. Sowohl die U20 Mädchen als auch die Jungsmannschaft in dieser Altersklasse holten sich den Titel im Bezirk Süd.

Die U20 Jungs spielten am Sonntag in heimischer Halle. Da neben den Laupheimern
nur der TSV Lindau und der TSB Ravensburg antraten, spielte jeder gegen
jeden. Die Laupheimer konnten an diesem Spieltag zum ersten Mal in dieser
Saison in voller Mannschaftsstärke und in Bestbesetzung antreten und waren
dementsprechend motiviert. In einem umkämpften Auftaktspiel gegen den TSV
Lindau ging es gleich ordentlich zur Sache. Die Teams lieferten sich ein
sehenswertes Match, bei dem es nach zwei Sätzen 1:1 stand und der Tiebreak
entscheiden musste. Mit einem blitzsauberen Start gingen die Laupheimer
in schnell in Führung und ließen den Lindauern beim 15:8 keine Chance mehr.
Da Lindau dann anschließend das Spiel gegen Ravensburg mit 2:0 gewann,
musste Laupheim das Abschlussspiel gegen Ravensburg gewinnen, um sich den
Titel zu sichern. In der Vorrunde hatten die TSVler noch zweimal gegen
Ravensburg verloren und wollten dieses Mal den Spieß umdrehen. Mit großer
Entschlossenheit und einer beeindruckend konstant fehlerarmen Leistung
gewannen sie Durchgang eins mit 25:16 und erspielten sich auch im zweiten
Satz eine scheinbar sichere Führung. Auch als die Ravensburger besser ins
Spiel fanden und die Partie zu kippen drohte, hielten die TSVler mannschaftlich
geschlossen dagegen. Besonders Oliver Mößlang behielt im Angriff den Überblick
und hielt die Mannschaft mit einer starken Abwehrleistung im Spiel und
hatte damit wesentlichen Anteil daran, dass die Laupheimer den Satz noch
mit 25:23 und damit den Titel des Bezirksmeisters verdient gewannen.
Die konstant engagierte Trainingsbeteiligung des Teams um Trainerin Eva
Schikorr hat sich also ausgezahlt und die Mannschaft kann stolz darauf
sein, sich in einem so ausgeglichenen Turnier gegen auf dem Papier stärkere
Gegner durchgesetzt zu haben.
Deutlich klarer war die Angelegenheit bei den U20 Mädchen in Bad Saulgau.
Sie spielten in einem Viererturnier mit dem SSV Ulm, dem SV Eglofs und dem
TSV Bad Saulgau um den Bezirksmeistertitel. Da das Turnier also direkt
mit dem Halbfinale begann, ging es direkt um alles. In der Partie gegen
Eglofs untermauerten die TSVlerinnen ihre klare Favoritenrolle und ließen
den Gegnerinnen in beiden Sätzen nicht den Hauch einer Chance. Wie auch
schon in der Qualifikation erwieß sich das Team um Coach Stefan Groner
in allen Elementen sowohl technisch als auch taktisch überlegen. Besonders
der Aufschlag war wie so oft die wirksamste Waffe der TSVlerinnen. So
konnten die Mädels aus Eglofs kaum ein geordnetes Angriffsspiel aufziehen
und kam auf lediglich zehn beziehungsweise acht Punkte. Der erste Schritt
auf dem Weg zum Titel war also getan. Im Finale hieß der Gegner dann SSV Ulm.
Gegen die Ulmerinnen hatten die TSVlerinnen bereits in der Qualifikation
zweimal gewonnen und wollten diese Serie unbedingt weiter ausbauen. Auch
in dieser Partie zeigten sich die Laupheimerinnen von ihrer besten Seite.
Mit druckvollen Aufschlägen und einer wachsamen Defensive legten sie den
Grundstein für den letztendlich souveränen 2:0 Sieg und den damit verbundenen
Bezirksmeistertitel. Damit krönten sie ihre beeindruckende Saison, in der sie
nur einen einzigen Satz hatten abgeben müssen und alle Gegner schlagen konnten.
Nun steht für die Mannschaft noch der Jugendpokal an, bei den sie auch
ein gewichtiges Wort mitreden wollen.

Das Bild zeigt:
hinten von links nach rechts
Marina Micic, Sandra Bertsch, Jakob Junginger, Hannes Junginger, Sascha Röhrl, Erik Dwornik, Robin Tissen, Jonas Tissen

vorne von links nach rechts
Angelina GRaf, Mona Mösslang, Corinna Bertsch, Alina Hoffmann, Jana Röhrl, Kathrin Bertsch, Selin Cetin
Es fehlt:
Sarina Traub, Franziska Spleis, Nadja Cole, Marina Ganser,
Noah Bloching, Johannes Mahrenholtz, Konstantin Mahrenholtz, Oliver Mösslang

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.