Magere Ausbeute für die Volleyballer zum Hinrundenabschluss

Am letzten Spieltag im alten Jahr, der gleichzeitig auch der letze Spieltag der Hinrunde war, gab es nur eine magere Punktausbeute für die Laupheimer Volleyballer. Während die Herren und die Damen 2 verloren, gewannen allein Damen 1 ihr Spiel.

Die erste Damenmannschaft spielte in der Bezirksliga gegen die TG Biberach 2. Bereits vor dem Spiel waren die Rollen klar verteilt: Die TSVlerinnen gingen als Spitzenreiter in die Partie und wollten diese Position mit aller Macht verteidigen. Wie sich im Spielverlauf zeigte, gelang ihnen dies eindrucksvoll. Trotz einiger Änderungen in der Startaufstellung fanden die TSVlerinnen schnell in ihren Rhythmus und erarbeiteten sich durch gutes Aufschlagspiel schnell eine Führung. Diese brachten sie, unterstützt durch wachsame Blockaktionen, sicher mit 25:15 ins Ziel. Im zweiten Satz drehte Biberach das Spiel zunächst, weil die Laupheimer Annahme wackelte, doch nachdem die Serie gebrochen war, arbeitete sich das Team Punkt um Punkt wieder heran, zog vorbei und baute die Führung zum 2:0 aus. Auch nach einigen Wechseln im dritten Durchgang war kein Leistungsabfall im Laupheimer Spiel bemerkbar: Mit 25:18 fiel auch dieser Satz deutlich für die TSVlerinnen aus, die den Biberacherinnen in allen Belangen überlegen waren und mit diesem Sieg als Herbstmeister in die Winterpause gehen.

Ein Wechselbad der Gefühle erlebte die Herrenmannschaft in ihrer A-Klassen-Partie gegen die SG TG Biberach/TSV Hochdorf. In diesem Spiel erwischten die TSVler zunächst einen denkbar schlechten Start und kaum hatte man sich versehen, hatte Biberach schon den ersten Satz für sich verbucht. Danach zeigten sich die TSVler wie ausgewechselt: Einige gelungene Aktionen brachten ihnen das Selbstvertrauen zurück. Sie spielten nahezu fehlerfrei und glichen zum 1:1 aus. Wer nun gedacht hatte, die Partie würde nun ein Selbstläufer werden, wurde vom Gegenteil überzeugt. Wie im ersten Satz wurden die Laupheimer durch wenige Eigenfehler verunsichert und schafften es nicht mehr, zum eigenen Konzept zurückzufinden. So ging der dritte Durchgang ebenso klar an Biberach. Im vierten Satz waren es dann auf einmal wieder die Laupheimer, die das Heft des Handelns in der Hand hatten und zum 2:2 ausglichen. Somit ging es in den Tiebreak. Dieser passte genau ins Bild des gesamten Spielverlaufs: Die Laupheimer schafften es nicht, konstant ihr Leistungsvermögen aufs Feld zu bringen und verloren am Ende mit 2:3. Weil Ulm zeitgleich gewann, rutschten die TSVler damit auf den dritten Platz ab. Nun hofft das Team, über die Weihnachtspause den Kopf wieder frei zu bekommen, im neuen Jahr wieder mit voller Mannschaftsstärke in die Rückrunde starten zu können und im Kampf um die Spitze weiter im Rennen zu bleiben.

Für die zweite Damenmannschaft endete die Hinrunde ihrer ersten Saison in der A-Klasse unglücklich. Ohne Wechseloptionen traten sie gegen die bislang auch noch sieglosen Biberacherinnen an. Mit Blick auf die Tabelle war im Vorfeld kein klarer Favorit auszumachen. Trotzdem mangelte es aufseiten der TSVlerinnen, mit den Erfahrungen der letzten Spiele im Hinterkopf, an Selbstbewusstsein. Obwohl sie in den letzten Wochen einige Fortschritte gemacht hatten, schafften sie es nicht, das ebenso junge Team aus Biberach ernsthaft in Bedrängnis zu bringen und verloren auch ihr letztes Hinrundenspiel mit 3:0. Damit bleiben sie weiter punktlos am Tabellenende der A-Klasse. Trotzdem wollen die TSVlerinnen nicht die Segel streichen, doch jetzt heißt es erstmal über Weihnachten die Köpfe freizubekommen und im neuen Jahr mit neuem Elan durchzustarten.

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